StadtWERKSTATT

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Unter dem Begriff Community Design werden von US-Planer*innen und -Architekt*innen geprägte Theorien und Praktiken der räumlich-gestalterischen Partizipation zusammengefasst. Community Based Design rückt ein „Planen mit“ (Betroffenen, Nutzer*innen, Zivilgesellschaft) in den Fokus und zielt auf ein hohes Maß an Bürger*innenbeteiligung, verortet sich also auf den höheren Stufen der Partizipationsleiter – von Mitbestimmung bis Selbstverwaltung. Damit soll auch dem Wunsch nach einem hohen Grad an Transparenz und Teilhabe in Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft Rechnung getragen werden. Gerade für den Erhalt und die Entwicklung von kulturellen Freiräumen kann Community Based Design als emanzipatorisches Tool verstanden werden.

 

Roberta Burghardt Coop Disco 

Mathias Heyden Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

Communities Planen Orte - Was ist Community Based Design?

Das Büro für urbane Querschnittsaufgaben ist Schnittstelle und Vermittlung zwischen Akteur*innen der Urbanen Praxis und Berliner Verwaltung. 

 

In der Werkstatt sprechen wir gemeinsam mit der Initiative Stadt NeuDenken, dem Runden Tisch Liegenschaftspolitik und dem Initiativen Forum sowie Vertreter*innen bereits etablierter intermediärer Strukturen aus Berlin (AKS Gemeinwohl), Gästen aus anderen Städten (ZwischenZeitZentrale Bremen) sowie Vertreter*innen der Berliner Verwaltung und Forscher*innen (BBSR) über Struktur, Profil und Anbindung eines neuen Büros für urbane Querschnittsaufgaben. Es soll die Öffnung, Nutzung von Stadt/Raum-Reserven für kulturelle Teilhabe, Künste und Soziokultur vorantreiben und lebendige Strukturveränderungen anzetteln. Heißt: Vermitteln, Wissen bündeln, ressortübergreifend Themen der Stadt aufgreifen, existierende Orte sichern und Raum für eine kooperative, nicht-kommerzielle und spartenübergreifende Stadtkultur+Stadtentwicklung schaffen. Gemeinsam gehen wir in der Werkstatt diese Fragestellungen an. Was sind Bedarfe seitens der Praktiker*innen, der Verwaltung? Wie kann das Büro als agile, kreative Schnittstelle in der gemeinwohlorientierten Stadtproduktion mit Verwaltung und Stadtmacher*innen zusammenarbeiten? Wie können vorhandene Strukturen genutzt bzw. Synergien geschaffen werden, ohne aufwändige, neue Strukturen aufzubauen? Wie kann eine ressortübergreifende Zusammenarbeit bei der Verwaltung und im Austausch mit dem Büro gestaltet werden?

 

Stephan Willinger - Stadtforscher, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Daniel Schnier - ZwischenZeitZentrale Bremen (ZZZ Bremen)

Theresa Martens - Arbeits- und Koordinierungsstruktur Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung (AKS Gemeinwohl)

Gudrun Kobs - Leitung Koordination Infrastruktur-Standortentwicklung (KIS), Stadtentwicklungsamt, Abt. Stadtentwicklung und Bürgerdienste, Bezirksamt Pankow von Berlin

Ulrike Milstrey - Leitung Sozialraumorientierte Planungskoordination/Beteiligungsbüro, Bezirksamt Pankow von Berlin

Markus Bader  - Initiative Urbane Praxis, Mitglied: Rat für die Künste, Mitbegründer der Gruppe raumlaborberlin, Professor am Institut für Architektur und Städtebau, Fachgebiet Entwerfen und Gebäudeplanung an der UDK Berlin

Sabine Kroner - Initiative Urbane Praxis, Mitglied: Rat für die Künste, Leiterin Berlin Mondiale

Rebecca Wall - Projektbüro Urbane Praxis

Iver Ohm - Inititiative Stadt Neudenken

 

Moderation: Laura Bruns - stadtstattstrand 

Werkstatt: Büro für urbane Querschnittsaufgaben