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Was brauchen wir, um die performativen Kulturen der Urbanen Praxis zu dokumentieren, ihre Kontexte und Geschichten zu vermitteln und für die nächsten Generationen zu überliefern? Welche Rahmenbedingungen braucht es, um diese kulturelle Vielfalt in ihrem Facettenreichtum (selbst) zu archivieren und Wissen offen zu teilen? Welche Rolle spielen Digitalisierung und kuratierte Inhalte als unmittelbare Möglichkeiten der Sichtbarmachung und Zugänglichkeit? Und wie lässt sich auf diesen Erzählungen eine Argumentation aufbauen gegenüber Politik und Verwaltung, weshalb Räume für diese kulturelle Nutzung geschützt, umgewidmet und gestärkt werden müssen? Das interdisziplinäre Panel mit Gästen aus Praxis und Theorie erörtert die Potenziale Urbaner Praxis in Hinblick auf die Schnittstellen von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik und Verantwortlichkeiten zwischen öffentlichen Institutionen und selbst organisierten Akteur*innen. 

 

Urbane Praxis: Who cares? 

mit Anna Schäffler (CoCooN / Stadtlabor Urbane Praxis), Florian A. Seehusen Flug (Rechtsanwalt / Florian A. Flug – Rechtsanwaltskanzlei), Beat Halberschmidt (Co-Founder berta.berlin), Patricia Leu (Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.), Martin Delius (Senatsverwaltung für Kultur und Europa Deutschland e.V.) und Lutz Henke (visitBerlin), 

 

CoCooN ist ein Stadtlabor der Urbanen Praxis und widmet sich den Herausforderungen rund um die Erhaltung und Archivierung von künstlerischen, urbanen und kollektiven Praktiken. CoCooN öffnet den Raum für eine grassroots-basierte Strategieentwicklung, die angesichts der Herausforderungen alternativer Wissenstradierung und autonomer Archivierung jenseits bestehender Normen und Konventionen traditioneller Gedächtnisinstitutionen bisher fehlt. 

Urbane Praxis - Who Cares?